Das Pokerspiel kann den Spielern nicht nur finanzielle Erfolge und hohes Ansehen einbringen, sondern, es werden, trotz Pokerface, auch immer wieder die unterschiedlichsten Gefühle in den Spielern zutage gefördert; Freude, Wut, Verzweiflung, Spannung, Nervosität usw. Daneben spielen sich in einem Kasino auch die unterschiedlichsten Geschichten ab, so dass es immer wieder die eine oder andere Pokeranekdote zu erzählen gibt.
So beispielsweise die Geschichte, der Croupiers in einem Kasino in Neuseeland, die Ketten gegen Flöhe tragen. Warum? Ganz einfach, die kleinen Plagegeister hatten sich einmal in den Teppichböden des Kasinos eingenistet und genossen dort nicht nur die Wärme des Kasinosaals, sondern belästigten auch das Personal und die Spieler. Bis heute tragen die Angestellten in dem Kasino daher die Ketten gegen die Flöhe.
Eine häufig beobachtete Verhaltensweise von Pokerspielern ist die, dass sie auch nach dem Verlassen des Kasinosaals oder einer Pokerrunde, nach stundenlangem Pokerspiel, weiterhin zu spielen und in Pokerstrategien zu denken scheinen. In vielen Fällen gelingt es den Spielern, sich dessen bewusst zu werden und sie ändern daraufhin ihr Verhalten. Andere wiederum werden vollkommen misstrauisch ohne das zu merken, so dass erst ein Freund oder Bekannter sie darauf aufmerksam machen muss.
In YouTube gibt es ein Video, das den Zuschauern zeigt, was ein Pokerface ist. Hie spielen die Pokergiganten Sam Farha und Chris Moneymaker in der Endrunde der WSOP im Jahre 2003 in der Endrunde gegeneinander. Die gesamte Partie verläuft normal bis es zum River kommt und Moneymaker bluffte. Noch nie hat jemand mit seinem Pokerface so erfolgreich geblufft und sich damit ein weiteres Kapitel in der Pokergeschichte geschrieben.


