Konsolen treiben Online-Gaming

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Online-Gaming war bisher ein Vorrecht des PC, doch in Zukunft sollen Online-Spiele auch immer stärker auf Konsolen zum Zug kommen. Microsoft macht es mit der Xbox 360 bereits vor, Sony dürfte in naher Zukunft folgen.

Die Zahl der Nutzer von Online-Games auf Spielekonsolen und Handhelds soll sich in den kommenden Jahren deutlich vervielfachen, so die Marktforscher von In-Stat in ihrer jüngsten Prognose.

Haben 2004 noch 3,4 Millionen Nutzer Spiele online auf ihren stationären oder mobilen Konsolen gespielt, sollen es 2009 bereits über 30 Millionen sein.

Vor allem die neuen Konsolen von Microsoft und Sony sollen das Online-Gaming auf den Konsolen vorantreiben.

Die Marktforscher von Forrester sehen die letzten Tage des Computers als Game-Maschine Nummer eins aber noch lange nicht gekommen. Der PC wird laut Forrester in den USA und Europa nach wie öfter zum Spielen genutzt als Konsolen, nur in Großbritannien, Frankreich und Spanien haben Konsolen die Nase vorne.

In den USA spielen 39 Prozent aller Konsumenten am PC, 34 Prozent auf einer Konsole und 27 Prozent auf einer mobilen Konsole. In Europa liegt der PC bei 32 Prozent, Konsolen bei 27 Prozent und mobile Geräte bei 20 Prozent.

Nach einigen mageren Jahren werde der PC-Bereich wieder wachsen. Grund dafür sind laut Forrester vor allem Game-Abodienste und Multiplayer-Online-Games, die derzeit vor allem von PC-Usern genutzt werden.

Trotz des Hypes um neue Spielerlebnisse und vernetzte Gamer-Communty glaubt Forrester nicht daran, dass die neuen Konsolen Nicht-Gamer dazu bewegen, sich eine Konsole zu kaufen. Die Spielgewohnheiten würden sich nur allmählich ändern, so Forrester.


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