Computerspiele werden ernster

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In letzter Zeit basieren die Entwickler ihre Spiele immer öfter auf soziale und politische Themen. Zwei amerikanische Studenten haben das Spiel "Peace Maker" entwickelt. In diesem Spiel geht es um den Nahost-Konflikt und der Spieler begibt sich auf Friedensmission.

Der Spieler kann in die Rolle z. B. des palästinensischen Präsidenten oder des israelischen Premiers schlüpfen. Er wird auch Verhandlungen führen und Meinungsumfragen in der Bevölkerung auswerten. Gewalt kann angewendet werden, aber es wird erwartet, dass der Spieler erkennt, dass Gewalt nur Gewalt nach sich zieht. Das Ziel des Spiels ist es, den Frieden zu erlangen.

Die Branche bezweifelt, dass dieses Spiel Erfolg auf dem Markt hat. Viele Spieler mögen gerade Computerspiele, weil sie damit der Realität entfliehen können. Eigentlich ist es nur für den Einsatz in Schulen gedacht, obwohl die Entwickler trotzdem nach Investoren suchen, um "Peace Maker" auch kommerziell zu vermarkten.

Öffentliche Stellen, Regierungen und Hilfsorganisationen setzen immer mehr auf Spiele, um auf soziale Missstände, politische Konflikte und die Probleme von Minderheiten hinzuweisen.


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